Es ist erschreckend in welchem Ausmaß die rechte Szene und im speziellen die rechte Musikszene, in professionelle Netzwerke eingebettet sind. Obwohl Musik eigentlich als Unterhaltung dient und meiner Meinung nach sogar teilweise als Bildung angesehen werden kann, ist es auch möglich sie für Machtgewinnung und Ideolgieverbreitung zu missbrauchen.
Rechtsruck
Ob die Musik nun als Propaganda für einzelne Parteien oder als Sprachrohr rechtradikal denkenden Menschen verwendet wird, ist es erstaunlich welches geographische und wirtschaftliche Ausmaß rechtradikales Gedankengut in musikalischer Form angenommen hat. Vor allem mit Hilfe mit des Internet, ist es der Szene möglich, ohne rechtliche Konsequenzen befürchten zu müssen ihrer Gedanken, Wünsche und Forderungen in musikalischer sowie in textlicher Form zu verbreiten. Einige Musiker der Szene werden im gleichen Atemzug wie tragende NS-Persönlichkeiten (z.B: Ian Stuart und Rudolf Hess) genannt und von der rechten Szene in den Heldenstatus gehoben. Trotz aller Tarnung in Form von angeblicher sozialer Heimatverbundenheit oder Germanen bzw. Wikingerkult, ist bei genauerem Hinsehen, dass dies nur als Tarnung für neonationalsozialistische Machenschaften dient.
Ideologie und Geldgeilheit
Schlussendlich lässt sich feststellen, dass rechtsradikales Gedankengut auf dem besten Weg ist klammheimlich salonfähig zu werden, was durchaus darauf zurückgeführt werden kann, dass vor allem der wirtschaftliche Aspekt des Neonationalsozialismus zusehends immer mehr an Bedeutung gewinnt. Wenn das nich noch ein schlimmes ende nach sich zieht!